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Erstellt am 28.12.2005 um 22:38 von Tod
Er müsste erst durch Unmengen (und damit meine ich Unmengen!) an voranalysierten (von Menschen) Beispielen erklärt bekommen, was atmosphärisch ist.
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Ja und wo liegt das Problem?
Was ist so schwierig daran, zweihundert Studenten, Hausfrauen und Harz IV-Empfänger in einen Raum einzusperren und sie zu zwingen, die Topten von Amazon durchzulesen und dazu noch einen Fragekatalog auszufüllen?
Das machen Meinungsforscher jeden Tag und das seit Jahrzehnten!
Glaub mir, die Verleger wissen ganz genau, was gerne gelesen wird und was sich dem zufolge auch verkaufen lässt. Daran bewerten sie ihre Autoren und alles, was nicht in das Schema passt, fliegt gnadenlos raus. Nix mit Unmengen! Weil die Verleger bereit über Unmengen an Wissen und Daten verfügen!
Du willst es vielleicht nicht hören, aber wie eine bestimmte Atmosphäre in einem Buch aus zusehen hat, ist längst in den Köpfen der Leser fest eingebrannt. Selbst die besten Autoren benutzen klischeehafte Beschreibungen, weil der Leser etwas anderes gar nicht verstehen könnte, geschweige denn akzeptieren würde.
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Erstellt am 28.12.2005 um 22:38 von Tod
Irgendwie haben wir andere Definitionen von Kreativität.
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Wir
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Erstellt am 29.12.2005 um 21:42 von Max Sinister
Eine echte KI dagegen ich hab mal nachgerechnet, wieviel Speicherplatz man brüchte, um das menschliche Gehirn mit allen Neuronen zu simulieren - mindestens einige Exabyte (1 Exabyte = etwa 1 Milliarde Gigabyte).
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Wow! Einige Exa??? Gibt es diese Zahl überhaupt? Na wenn du es sagst, wird es wohl stimmen (In diesem Satz ist nicht die kleinste Spur Sarkasmus verborgen. Ehrlich!).
Nun Max ich glaube, du und auch einige andere machen den Fehler, dass ihr für die Lösung eines Problems von einem Extremen ausgeht. Ich, und das habe ich so ähnlich ja schon gesagt, glaube nicht, dass man ein menschliches Gehirn komplett simulieren muss, damit ein Computer einen Roman schreiben kann.
Und da sind wir wieder beim Taschenrechner... Oder würdest du einen Menschen simulieren, damit er für dich ein paar Rechenaufgaben löst? Wohl kaum...
Entschuldige, dass ich die Antwort vorweggenommen habe. Aber betrachte die Sache einmal anders herum. Frage dich nicht, was muss ich tun, damit ein Computer wie ein Schriftsteller schreibt, sondern wie schaffe ich es, damit der Text genauso gut ankommt, als wäre es von einem talentierten Schriftsteller verfasst worden. Will sagen, konzentriere dich lieber darauf, was deine Leser haben wollen! Das müsste viel leichter sein, als eine dem Menschen vergleichbare K.I. zu schaffen.
... Mir ist zwar gerade entfallen wofür, aber es ist ja auch schon ganz schön spät geworden.
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: Steven am 31.12.2005 um 03:36 ]